Rosemarie Arzt
Die Sopranistin Rosemarie Arzt studierte zunächst Querflöte und nach dem Diplom Gesang bei Nurit Herzog-Goren in Kassel, sowie bei Gundula Hinz und Regine Anhamm in Berlin. Ihre Studien konnte sie in Meisterkursen bei Julia Hamari, Evelyne Tubb und anderen vervollständigen.
Rosemarie Arzt ist eine viel beschäftigte Konzertsolistin. Ihr Repertoire reicht von Bachs Passionen und Kantaten, Orffs Carmina Burana, Haydns Schöpfung bis hin zu Brahms’ Requiem und schließt auch ein umfassendes Liedrepertoire ein. Sie sang 2003 mit den Prager Sinfonikern Beethovens Missa Solemnis, im selben Jahr die Marienvesper im Berliner Dom und gab Liederabende in Kammermusikreihen.
Ihre Vielseitigkeit zeigt sich in der Gestaltung unterschiedlicher Rollen wie unter anderen die der Schopfhenne im Schlauen Füchslein an der Deutschen Oper Berlin, sowie 1996 die der Mutter in der Berliner Erstaufführung von Menottis Amahl und die nächtlichen Besucher, Belinda in Purcells Dido und Aeneas (2002), Purcells Fairy Queen (2000), Amor in Glucks Orfeus und Eurydike (1999). Konzertreisen führten sie nach Polen, Estland, Italien und Japan.
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