Friedemann Büttner
Friedemann Büttner entstammt einer brandenburgischen Kantorenfamilie, wo er in frühester Kindheit musikalisch gefördert wurde. Im Alter von 10 Jahren wurde er in den weltberühmten Dresdner Kreuzchor aufgenommen, und sehr bald wurden ihm auch solistische Aufgaben übertragen. Sein Gesangsstudium absolvierte er in Berlin und Oslo, nahm an Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau und Ingrid Bjoner teil und ist seit seinem Abschluß freischaffend tätig.
Sein Wirken als Konzertsänger führte ihn in bedeutende Konzertsäle in Europa und den USA, er sang unter Dirigenten wie Walter Weller, H.-C. Rademann und Philippe Herreweghe, mit den Bamberger Symphonikern, der Akamus Berlin und dem Orchestre de Champs elisees Paris.
Er widmet sich möglichst allen Epochen und Genres der klassischen Musik; er sang viele der großen Oratorien u.a. von Bach, Schütz, Händel, Mendelssohn, Beethoven und Frank Martin, aber auch Werke von Berio und Messiaen. Er sang in vorwiegend freien Produktionen einige der bekannten Opernpartien des lyrischen Tenorfachs, wie den Ferrando, Ottavio und Tamino in Mozarts Opern, René in Leo Falls „Pompadour“, den Ehemann in Hindemiths „Hin und zurück“ und den Principe in „Una cosa rara“ von Martin y Soler.
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